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Datenverlust trotz Backup: Studienergebnisse von Kroll Ontrack

Achim B. C. Karpf

Eine automatisierte Sicherung alleine reicht für ein zuverlässiges Daten-Backup oft nicht aus. Wie eine Studie der Datenrettungsexperten von Kroll Ontrack zeigt, hatten 2014 61 % der Befragten mit Datenverlusten zu kämpfen. Und das, obwohl die Informationen vermeintlich sicher auf einen externen Datenträger kopiert wurden.

Ursächlich dafür ist laut Peter Böhret, dem Managing Director von Kroll Ontrack, dass viele Unternehmen immer noch nach dem Prinzip Hoffnung verfahren. Man richtet eine Backup-Strategie ein und verlässt sich dann darauf, dass schon alles gut gehen würde. Umfassendere Sicherheitsrichtlinien würden dabei häufig ignoriert. Wie wichtig diese aber sein können, belegen die Zahlen der Studie.

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Themen: Security, Datacenter, Datenmanagement & BI

Graphendatenbank Neo4j jetzt in Version 2.2

David Göhler

Graphendatenbanken gewinnen zunehmend an Bedeutung. Studien – wie zuletzt von Forrester – sagen voraus, dass bis 2017 ein Viertel aller Unternehmen auf Graphendatenbanken setzen werden. In dieser besonderen Form der Datenbank werden Informationen als Knoten und Kanten dargestellt. In den Knoten werden die Eigenschaften eines Objekts als sogenannte Properties abgelegt. Die Kanten hingegen beschreiben die Beziehungen zwischen den Objekten. Diese Beziehungen können ihrerseits wieder Properties enthalten.

Spezielle Graph-Algorithmen identifizieren dann direkte und indirekte Nachbarn eines Knoten, finden den kürzesten Pfad zwischen zwei Knoten oder erfassen besonders stark vernetzte Regionen eines Graphen, sogenannte Hotspots. Besonders interessant sind Graphendatenbanken für Anwendungen, bei denen die Beziehungen zwischen Objekten oder eine effiziente Navigation von Objekt zu Objekt von großer Bedeutung sind. Darunter fallen unter anderem die Empfehlungsermittlung, die Ursachenforschung, aber auch soziale Netzwerke und das Routing.

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Themen: Datenmanagement & BI, Datacenter

Disaster Recovery im Rechenzentrum: Sichern Sie Ihren Storage!

Achim B. C. Karpf

 

Wenn es kommt, dann meistens richtig übel. Ein Orkantief tobt sich über dem Rechenzentrum aus und setzt den Serverraum unter Wasser. Die Brandschutzanlage meint, sich selbst einmal testen zu müssen. Oder die Kühlung brennt genau an jenem langen Wochenende durch, an dem nur der Werksstudent Notfalldienst hat.

Niemand ist vor Datenverlust gefeit und oft braucht es kein menschliches Versagen, um die Katastrophe herbei zu führen. Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen, gilt es zu retten, was noch zu retten ist. Und dabei kommt dann doch wieder der Mensch ins Spiel, denn obwohl das Thema Disaster Recovery im Rechenzentrum bei vielen IT-Verantwortlichen laut einer Forrester-Studie vom letzten Jahr höchste Priorität genießt, sind viele Rechenzentren auf Worst-Case-Szenarien immer noch schlecht vorbereitet oder wähnen sich in falscher Sicherheit.

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InterCloud: Cisco und Microsoft erweitern ihre Partnerschaft

Achim B. C. Karpf

 

Letzte Woche haben Cisco Systems und die Microsoft Corporation eine Ausdehnung ihrer Zusammenarbeit in den Bereichen Cloud und Datacenter durch Aufnahme einer neuen technischen Plattform angekündigt. Sie wurde speziell entwickelt, um die Servicebereitstellung zu beschleunigen und die Reise in die „InterCloud“ für Cloud-Anbieter zu optimieren.

Die InterCloud (eine Cloud aus mehreren Clouds), so Cisco „ist eine sichere, offene und flexible Lösung, die eine freie Workload-Platzierung den geschäftlichen Anforderungen entsprechend ermöglicht. Sie bietet dasselbe Maß an Netzwerksicherheit und Quality of Service (QoS) sowie die gleichen Richtlinien für die Zugriffskontrolle in der Public Cloud wie zuvor im Rechenzentrum.“

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Themen: Datenmanagement & BI, Cloud, Datacenter

Storage Neuheiten von der CeBit 2015

Achim B. C. Karpf

 

Der vergangene Dienstag war auf der CeBit der große Tag der Storage-Hersteller. Zahlreiche Unternehmen präsentierten ihre neuen Produkte. Von A wie All-Flash-Array bis Z wie zentralisierter Backup-Dienst erstreckte sich das Angebot. Wir stellen die interessantesten Trends vor.

American Megatrends präsentiert eigenes All-Flash-Array
StorTrends 3600i heißt AMIs neue SAN-Lösung. Zum Einsatz kommen zwei Arten von SSDs, jeweils optimiert für Schreib- bzw. Lesevorgänge. Dies soll für eine bessere Performance und eine höhere Lebensdauer der Platten sorgen.

Die Write-Tire-SSDs werden in Kapazitäten von 200 GB, 400 GB, 800 GB und 2 TB angeboten; die Read-Tire-SSDs in den Größen 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB. Dabei beläuft sich der Preis voraussichtlich auf 50 US-Cent pro Gigabyte.

Die Feature-Liste umfasst unter anderem: Inline-Deduplizierung und -Kompression, automatisches Storage-Tiering, die Möglichkeit einer Aktiv/Aktiv- oder Aktiv/Passiv-Konfiguration, WAN-Optimierung für besonders schnelle Replikation sowie eine SSD-basierte Krypto-Technik.

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Datenrettung auf SSD-Festplatten

Achim B. C. Karpf

Der Crash einer HDD ist ein Horrorszenario. Von jetzt auf gleich hat man keinen Zugriff mehr auf wichtige Files. Und nicht immer steht ein Backup zur Verfügung. Für die Datenrettung auf konventionellen Hard Disks gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten. Beim heimischen PC kann es ausreichen, ein Tool aus dem Internet herunterzuladen, um die Musiksammlung und die persönliche Korrespondenz wieder verfügbar zu machen. Für sensitive Daten gibt es Firmen, die sich auf die Wiederherstellung solcher spezialisiert haben. Was aber ist mit SSD-Festplatten, die inzwischen einen Großteil der verbauten Festspeicher ausmachen?

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MongoDB Server ungesichert im Internet

Achim B. C. Karpf

Studenten entdeckten, dass tausende Firmendatenbanken offen im Internet liegen.
Nach ihren Angaben liegen rund 40.000 MongoDB Datenbanken völlig ungesichert im Netz. Dies ermöglichte es jedermann alle Kundendaten mit Namen, Adressen, E-Mail und sogar Kreditkartendaten ungehindert abzurufen. Alle Admins, die MongoDB Datenbanken betreiben, sollten daher dringend ihre Installationen überprüfen.

Drei Studenten hatten im Rahmen einer ganz normalen Suchanfrage plötzlich ungehindert vollen Zugriff auf tausende Namen, Adressen, E-Mail und Kreditkartendaten. Sie hatten sogar die Möglichkeit, die Daten direkt zu überschreiben. Dieser Zustand ist nicht nur sehr gefährlich, sondern in Bezug auf das Datenschutzrecht ein Fiasko und in keinem der Fälle beabsichtigt. Echte Kundendaten von Unternehmen standen ungeschützt im Internet. Die Studenten zögerten nicht und informierten sofort CERTs, Datenschützer und den Hersteller, die sich dann unter Hochdruck um eine Beseitigung des Problems bemühten. Allerdings sind viele der betroffenen Instanzen immer noch ungeschützt.

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Big Data für Landwirte: Datenanalyse und notwendiger Datenschutz

Achim B. C. Karpf

Seit nunmehr über 200 Jahren tragen Maschinen dazu bei, den Ackerbau und die Landwirtschaft zu vereinfachen. Computer sind in der heutigen Zeit auch aus der Agrarwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Flächenberechnungen, Berechnungen über die Menge des richtigen Saatguts und computergesteuerte Maschinen und Geräte sind heute selbstverständliche und feste Arbeitsmittel eines jeden Landwirts.

Nun ist allerdings auch Big Data in der Landwirtschaft angekommen und versucht sich dort zu etablieren. Durch gezielte Datenanalyse über Wetter, Pflanzenwachstum und unzählige andere Daten möchte der Agrarriese Monsanto den nächsten Schritt gehen. Der Konzern hat bereits 2014 genau aus diesem Grund das kalifornische Start-up Unternehmen „Climate Corporation“ für fast eine Milliarde Dollar gekauft. Laut Kerry Preete, Vice President für den Strategiebereich bei Monsanto, fallen Entscheidungen der Landwirte momentan eher basierend auf Erfahrungswerte und Intuition. Preete ist der Meinung, dass eine Unterstützung durch objektive mathematische Modelle, die Produktivität noch weiter erhöhen und somit den Ertrag um ein Vielfaches steigern könnte.

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Themen: Security, Datacenter, Datenmanagement & BI

10 gute Fragen, die Sie Ihrem Systemhaus stellen sollten

Achim B. C. Karpf

Die IT eines Unternehmens muss ständig funktionieren. So mancher kleine Betrieb ist damit schnell überfordert. Systemhäuser können eine Lösung sein. Sie sind die Schnittstellen zwischen IT-Herstellern und Anwendern. Sie kennen sich in der IT-Landschaft gut aus, und programmieren kleine fehlende Komponenten in IT-Systemen oft selbst.

Als KMU-Unternehmer hat man aber in der Regel Betriebsprozesse lieber selbst in der Hand. Einen so bedeutenden Bereich wie die IT auszulagern, bereitet deshalb Unbehagen. Falls man sich dafür entscheiden will, oder prüfen will, ob man ein ausreichend kompetentes Systemhaus gewählt hat, sind folgende 10 Fragen hilfreich.

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Themen: Virtualisierung, Datacenter, Security, Datenmanagement & BI

Disaster Recovery im Mittelstand

Achim B. C. Karpf

Entscheider in IT-Abteilungen führen kein einfaches Leben. Sie versuchen ihren Chefs klar zu machen, dass ein Disaster Recovery Plan notwendig ist, um die Geschäftsfähigkeit zu erhalten. Ihnen werden die Mittel dafür aber oft nicht zur Verfügung gestellt, da der ROI (Return on Investment) so schlecht messbar ist. 

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Themen: Datacenter, Datenmanagement & BI
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